Das Auto als Paketstation

  • 60% der Menschen hatten im letzten Jahr Zustellprobleme beim Online-Shopping
  • Nicht zustellbare Erstlieferungen kosten die Industrie geschätzte 1 Milliarde EURO für die erneute Zustellung
  • Dank digitalen Schlüsseln können im Fahrzeug Pakete abgeben und abgeholt werden

Mit einer für die gesamte Automobilbranche innovativen Technik
präsentiert der schwedische Premium-Hersteller einen Zustellservice,
bei dem im Internet bestellte Waren direkt in das eigene Auto
geliefert werden – ganz gleich wo der Besteller sich gerade befindet.
Vorgestellt wird dieser neue flexible Lieferdienst auf dem Mobile
World Congress (24. bis 27. Februar 2014) in Barcelona.

Zur Ansicht des Multimedia News Release klicken Sie bitte hier:
http://www.multivu.com/mnr/65010-volvo-pilots-roam-delivery-service

Mit der neuen Volvo Technik können Autobesitzer beim Online-Shopping
ihr Fahrzeug als Zustellort für die Bestellungen nutzen. Dazu wird
ein digitaler Schlüssel erstellt. Wenn der Lieferdienst Waren
zustellen oder auch abholen möchte, wird der Nutzer per Smartphone
oder Tablet benachrichtigt.

Mit der Annahme der Lieferung gibt der Nutzer den digitalen Schlüssel
für den Boten frei und kann nachverfolgen, wann das Auto geöffnet und
wieder abgeschlossen wird. Nach Abschluss der Zustellung oder
Abholung erlischt der digitale Schlüssel. Das neue System basiert auf
der Telematik-App Volvo On Call, zu deren Funktionen beispielsweise
auch das Vorheizen oder Kühlen des Fahrzeugs mittels
Smartphonesteuerung gehört. Zudem können sich Nutzer den Standort des
geparkten Fahrzeugs oder den Tankfüllstand über das Mobiltelefon
anzeigen lassen.

Die neue Zustelltechnik wurde in einem Pilotproprojekt mit 100
Teilnehmern getestet. 86 Prozent von ihnen bestätigten, dass sie
durch den flexiblen Service Zeit gespart hätten. Der innovative
Einsatz der digitalen Schlüssel verringert zudem Kosten und
Umweltbelastungen.

Mit vernetzten Angeboten wie dem neuen Lieferdienst wird das Auto der
Zukunft mehr als nur ein Transportmittel sein. Mit der Einführung von
Volvo Sensus Connect, einem integrierten Navigations- und
Infotainment-System, ermöglicht der schwedische Premium-Hersteller
die Nutzung zahlreicher Internet-Funktionen im Auto. Im Rahmen einer
strategischen Partnerschaft mit Ericsson, die auf der Idee der
vernetzten Gesellschaft basiert, erforscht Volvo zahlreiche Konzepte
zum vernetzten Fahrzeug. Diese stellen die Bedürfnisse der
Verbraucher in den Mittelpunkt und werden das Fahrerlebnis in den
kommenden Jahren revolutionieren.

Mehr Zeit – weniger Stress

60 Prozent der Menschen, die im vergangenen Jahr im Internet
einkauften, hatten Studien zufolge Probleme mit der Zustellung ihrer
Waren[1]. Zudem fühlen sich die Menschen in aller Welt in ihrem
Alltag zunehmend gestresst. In einer Studie der Beratungsgesellschaft
Future Foundation ist in allen untersuchten Ländern die Zahl der
Menschen, die der Aussage “Ich stehe im Alltag oft unter Zeitdruck”
zustimmten, von 2010 bis 2011 gestiegen. [2]

Obwohl Online-Shopping immer beliebter wird, sind mit der Lieferung
der bestellten Waren oft Probleme verbunden. So haben Untersuchungen
ergeben, dass mehr als die Hälfte aller Menschen nicht zu Hause sind,
wenn die Ware geliefert wird. Fehlgeschlagene Zustellungen
verursachen weitere Unannehmlichkeiten und Zeitverschwendung.[3]
Dadurch fühlen sich Verbraucher erheblich eingeschränkt und in ihrem
Alltag gestört. Das führt zu unnötigen und vermeidbaren Belastungen
bei einem der wertvollsten Güter – die Zeit.

Lieferungen direkt in das eigene Auto sind ein Beispiel dafür, wie
Volvo das Potenzial vernetzter Fahrzeuge erforscht, um Lösungen zu
finden, die das alltägliche Leben der Kunden erleichtern. Im
Pilotprogramm wurde herausgefunden, dass 92 Prozent der Menschen es
bequemer finden, wenn die Waren zu ihrem Auto anstatt nach Hause
geliefert werden.

An Menschen liefern – nicht an Orte

“Mit Hilfe digitaler Schlüssel verwandeln wir das Auto in eine
Paketstation und lösen auf einen Schlag eine ganze Menge Probleme”,
erklärt Klas Bendrik, Group Chief Information Officer der Volvo Car
Group. “Denn jetzt ist es möglich, die Ware zu den Menschen zu
liefern und nicht an bestimmte Orte. Die Testteilnehmer haben zudem
bestätigt, dass der Service Zeit spart. Das gleiche gilt übrigens
auch für die Zustelldienste. Denn nicht zustellbare Erstlieferungen
kosten die Industrie geschätzte 1 Milliarde EURO für die erneute
Zustellung.[4] Wir werden die neue Technik und damit verbundene
Vorteile für die Kunden nun weiter erforschen.”

“Es geht darum, Lösungen zu finden, die intuitiv und einfach genutzt
werden können und unseren Kunden im Alltag Vorteile bringen”, so Klas
Bendrik weiter. “Das wichtige ist, dass diese komplexen und
fortschrittlichen Systeme von allen ganz einfach verstanden werden
können, sogar wenn man hinter dem Lenkrad sitzt. Lieferungen direkt
zum Auto sind nur ein erstes Beispiel dafür.”

Heute erleben wir, wie unsere Endgeräte nahtlos in ein grosses
Ökosystem integriert sind. Dieses wird die Art und Weise, wie wir
Autos besitzen und fahren, verändern, aber auch neue Möglichkeiten
bieten, z.B. dass das Fahrzeug Dienste übernehmen kann – sogar wenn
es geparkt ist.

Mit Volvo Sensus Connect hat der Besitzer eines Modells des
schwedischen Premium-Herstellers nun Zugang zu einer Vielzahl von
cloud-basierten Angeboten. Dazu zählen unter anderem das Finden und
Bezahlen von Parkplätzen aus dem Fahrzeug heraus, Restaurants
entdecken, Musik streamen und vieles mehr.

Während des Mobile World Congress in Barcelona wird Volvo Cars auf
dem Stand von Ericsson am 24. und 25. Februar den Medien das
komplette Potenzial und Angebot von Diensten, die Sensus Connect
bietet, demonstrieren – inklusive den Zustellservice zum Fahrzeug.

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