Wien, 01. Juli 2011 (ÖVP-PD) „‚Raus aus Atom‘ bedeutet
gleichzeitig ein klares ‚Rein in Erneuerbare Energie'“, betont
Vizekanzler Außenminister Spindelegger im Anschluss an die heutigen
Gespräche zum Anti-Atom-Gipfel in Wien, bei dem sich die
Bundesregierung auf eine gemeinsame Zielsetzung und eine gemeinsame
Vorgehensweise für eine nachhaltige Energiezukunft Österreichs
geeinigt hat. „Unser Ziel ist klar: Österreich bis 2015
atomstromfrei machen. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir die
nötigen Instrumente und konstruktive Gespräche, um einen Durchbruch
erzielen zu können“, so Spindelegger, der daraufhinweist, dass
Österreich mit dem Ökostromgesetz und dem Klimaschutzgesetz bereits
wichtige Schritte gesetzt hat. ****

„Um den stetig steigenden Stromverbrauch trotz erneuerbarer
Stromerzeugung in die richtige Balance zu bekommen, brauchen wir
aber vor allem Energieeffizienz“, betont Vizekanzler Michael
Spindelegger, der klar stellt: „Ein weiterer Grundstein, der auf
dem Weg zur sauberen Energiezukunft noch gelegt werden muss, ist
eine europaweite Kennzeichnungspflicht.“ Während in Österreich
bereits eine entsprechende Verordnung in Vorbereitung ist, passiert
auf EU-Ebene noch wenig. „EU-weit sind nur fünf Prozent des Stroms
zertifiziert, es muss unser gemeinsames politisches Bestreben sein,
hier den Druck entsprechend zu erhöhen, damit auch die restlichen
95 Prozent mit einer Zertifizierung gekennzeichnet werden“, betont
Michael Spindelegger abschließend.

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