Über diesen Beitrag bin ich neulich bei einer Aussendung von 4-Pfoten geraten . Die Behauptung : ” Unser Fleischkonsum ist der Hauptverursacher am Klimawandel” . Eine wage Behauptung erstmals . Doch nach dem Video , erschein einiges in einem klareren Licht und wir beginnen zu verstehen was mit dieser Aussage gemeint ist .
Rodungen für Futtermittel :
Rodungen zum Anbau von Futtermitteln sind gang und gebe . Innerhalb der letzten 40 Jahre haben wir es geschafft den Regenwald auf die Hälfte schrumpfen zu lassen . Allerdings wird nicht nur Futtermittel hier angebaut , sondern es kommt auch zu einem massiven Ausbau der Viehzucht – Industrie ! Hierdurch entsteht wiederum Methan , welches die Tiere als Ausdunstung produzieren .
Methan-Ausstoß durch industrielle Viehzucht :
Nicht nur auf Grund des Methan Ausstoßes der Tiere ist der Anteil der Viehzucht am Menschlichen Treibhauseffekt groß . Wenn man Transportwege , den Verlust von Regenwaldfläche für die Tierzucht und weitere Tierbetreffende Themen mit ein bezieht , so beträgt der Anteil der modernen (und ausbeuterischen) Viehzucht 51% des gesamten von Menschen (anthropogenen) verursachten Treibhauseffektes . Der Bericht ist hier zu finden – Bericht (Studie: World Watch Institute 2009)
Transport-Mittel
Transporte verursachen CO2 Ausstöße und tragen damit bei zur Erhöhung der Treibhausgase . Das die Tiere dabei unter unwürdigen Bedingungen transportiert werden (so fern es würdige Transportbedingungen zum Schlachter gibt) , ist leider nicht die Ausnahme .
1 Kilogramm Fleisch – 250 km Autofahrt
Laut einer japanischen Studie wird bei der Herstellung von einem Kg Rindfleisch soviel CO2 ausgestoßen wie bei einer 250 km langen durchschnittlichen Autofahrt . Diese CO2 Bilanz fällt noch schlechter aus , wenn man die Transportwege miteinberechnet . Ein Teil der Lösung liegt im Futtermittel . So haben Rinder Die mit Weidegras großgezogen werden , eine um 40% geringer CO2 Bilanz als jene die mit Futtermitteln hochgezüchtet werden .
Was tun ?
Nun ja , wenn man schon nicht auf Fleisch verzichten möchte , so sollte man sich wenigstens zurückhalten . Jeden Tag Fleisch ist erstens nicht gut für die Gesundheit und zweitens schont man unsere Umwelt .
Die zweite Möglichkeit ist Fleisch beim Bauernmarkt oder beim Bio-Bauern zu kaufen . Lange Transportwege fallen weg . Man beteiligt sich nicht an der Abholzung des Regenwaldes . Auf Grund des Weidegrases kommt es zu einem geringeren CO2 Ausstoss
Video zu dem Thema
Wir freuen uns über deine Meinung zu dem Thema und über eine Rege Diskussion
quelle: 4-pfoten.at , world watch institute , uni-koblenz.de
Foto: Jerzy Sawluk – pixelio.de







Die Tatsache, dass der Fleischkonsum erheblich zum Klimawandel beiträgt, ist mir schon seit längerem bewusst. Meinen Fleischverzehr habe ich seitdem reduziert. Es gibt seitdem in der Woche mindestens genau so viele vegetarische Tage. Und das ohne Verlust an Lebensqualität.
Nun ja Fleisch sollte (auch aus gesundheitlichen Gründen) nur 1 bis zweimal die Woche gegessen werden ! So halte ich es zumindest