VIRUS zu Klima und Energiestrategie – es droht dritter Flop

Echte Strategie und Effektivität anstelle eines weiteren Alibi-Papiers vonnöten

Bis Ende März wollte die Bundesregierung eine neue Klima und Energiestrategie ausgearbeitet haben. Laut der Umweltorganisation VIRUS sei es nach Österreichs miserabler Kyoto – Performance und zwei gescheiterten Klimastrategien höchste Zeit, das Ruder herumzureißen, sonst drohe der dritte Strategieflop. Sprecher Wolfgang Rehm: “Es ist sprichwörtlich Eins vor Zwölf, leider lassen das Regierungsprogramm und erste durchgesickerte Informationen zu einer bevorstehenden Präsentation die Erwartungen tief sinken, da wichtige Bereiche ausgeklammert oder konterkariert werden. Stattdessen sollen Ansätze weiterverfolgt werden, die wiederholt und nachweislich versagt haben. Wir lassen uns aber gerne in der Nachspielzeit noch positiv überraschen”.

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Klima- und Energiestrategie: GLOBAL 2000 und WWF fordern von Regierung deutliche Weichenstellung statt reiner Symbolpolitik

Österreich steht in Sachen Klimapolitik nicht gut da, die Klimabilanz ist verheerend und der CO2-Ausstoß steigt an anstatt zu sinken. An der Entwicklung einer substanziellen Klima- und Energiestrategie ist die letzte Bundesregierung gescheitert. Mittlerweile liegt die politische Verantwortung bei Ministerin Elisabeth Köstinger, die bei ihrem Amtsantritt die Klima- und Energiestrategie als einen „großen Schwerpunkt“ ihrer politischen Arbeit bezeichnete.

Für Ende März wird die Präsentation der Klima- und Energiestrategie erwartet. Für die österreichischen Umweltschutzorganisationen GLOBAL 2000 und WWF Österreich stellt sich im Vorfeld dieser Präsentation die Frage: „Kommt es zu reiner Symbolpolitik ohne wesentliche Änderungen oder bekommen wir tatsächlich eine wirksame Klima- und Energiestrategie, mit der Nägel mit Köpfen gemacht werden? Damit die von der Bundesregierung beschlossene Dekarbonisierung bis 2050 gelingen kann, braucht es einen Instrumenten- und Maßnahmenkatalog, der sehr rasch zu einer Senkung des Energieverbrauchs, zu einer Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien und zu einem deutlichen Rückgang der Treibhausgasemissionen führt“, so Karl Schellmann, WWF-Klima- und Energiesprecher.

WWF und GLOBAL 2000 sehen sich in ihrem Anliegen durch die stetig wachsende Unterstützung von Wirtschaftstreibenden bestärkt. Bereits 318 Unternehmen mit einem Umsatz von rund 47 Milliarden Euro und mehr als 280.000 MitarbeiterInnen richten eine klare Botschaft für mehr Klimaschutz an die Bundesregierung und schließen sich dem „Wirtschaftsappell für Klimaschutz und Energiewende“ an. „Die Bundesregierung muss jetzt liefern und die Umsetzung der Strategie bereits im kommenden Budget klar abbilden. So braucht es beispielsweise Mittel für thermische Sanierung, damit wir bei diesem wichtigen Thema vom Fleck kommen. Ohne ausreichende Finanzierung würde die Strategie letztendlich zu einem reinen Papiertiger ohne Wirksamkeit verkommen“, so Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher von GLOBAL 2000.

Österreich braucht aus Sicht von WWF und GLOBAL 2000 eine wirksame Energie- und Klimapolitik, die zu einer Senkung des Energieverbrauchs, einem Ausbau der erneuerbaren Energien unter Einhaltung von Naturschutzkriterien und zu einer Senkung der Treibhausgasemissionen auf einem Pfad zur Klimaneutralität bis spätestens 2050 führt. „Dazu muss die Energie- und Klimastrategie verbindliche Ziele, einen Detailplan bis 2030 sowie eine Dekarbonisierungs-Strategie bis 2050 enthalten. Diese Pläne müssen einem „Wirkungs-Check“ und einem „Naturschutz-Check“ unterzogen werden. Erst bei positivem Ergebnis kann die Strategie von der Bundesregierung und dem Nationalrat beschlossen werden“, so Schellmann. Read More

Spatenstich im Windpark Dürnkrut

26.02 2018
Spatenstich im Windpark Dürnkrut

Die Windkraft Simonsfeld AG und die WEB Windenergie AG betreiben in den Gemeinden Dürnkrut und Velm Götzendorf seit sechs Jahren einen Windpark mit insgesamt zehn Windkraftwerken. Heute erfolgte der Spatenstich für die Erweiterung des Windparks um acht neue Windenergieanlagen. Wie schon im bestehenden Windpark wird auch beim Zubau jedes der beiden Unternehmen je die Hälfte der Anlagen errichten und betreiben. Read More

EU-Ausbaurekord der Windenergie

2017 wurde in der EU mit knapp 16.000 MW Windkraftleistung so viel zugebaut wie in keinem Jahr zuvor. Alle erneuerbaren Kraftwerke konnten des Weiteren 85% des Kraftwerkzubaus in der EU für sich verbuchen. Die Zukunft der Windenergie in Europa ist aber alles andere als sicher. „Der Umstieg auf Ausschreibungen verläuft viel chaotischer als wir hofften. Darüber hinaus fehlt den meisten Regierungen die Klarheit, wie es nach 2020 mit dem Windenergieausbau weitergehen soll“, bemerkt Giles Dickson, Geschäftsführer des europäischen Windenergieverbandes WindEurope. „Österreich muss sich so wie das EU-Parlament für ein höheres EU-Ziel von mindestens 35% erneuerbare Energien im Jahr 2030 aussprechen“, ergänzt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und hofft auf starken Rückenwind der österreichischen Regierung für die erneuerbaren Energien auch in Europa. Read More

Energieeffiziente Sportstätten als Leuchttürme für den Klimaschutz

Vom Stromfresser zum energieeffizienten Trendsetter: Vor allem große Sportanlagen wie Stadien, Sporthallen oder Hallenbäder bieten sich an, als Vorbilder in Sachen Klimaschutz zu fungieren. Das ist das Ergebnis der Studie „Innovative Energietechnologien für Sportstätten“ im Auftrag des Klima- und Energiefonds. Sie wurde 2017 im Zeitraum von sechs Monaten von dem Forschungs- und Beratungsunternehmen „e7 Energie Markt Analyse GmbH“ gemeinsam mit dem Österreichischen Institut für Schul- und Sportstättenbau (ÖISS) durchgeführt.Um Impulse für österreichische Sportstätten zu setzen, wurden nationale und internationale Best Practice Beispiele dokumentiert. Die Beispiele zeigen, wie innovative und klimaschonende Energietechnologien sowohl im Neubau als auch bei der Sanierung von Sportstätten eingesetzt werden können. Read More

Rekordjahr für Windenergie am Meer

2017 konnte der Ausbau der Windkraft am Meer in Europa um 50 Prozent gesteigert werden. Auch wenn die Branche den Ausbaurekord begrüßt zeigt ein genauerer Blick große Unsicherheiten für die Zukunft. Durch die Änderung von Fördersystemen versuchen viele Betreiber ihre Projekte noch schnell in bestehenden Systemen zu errichten. Die um 60% eingebrochenen Investitionen zeigen ebenfalls die große Verunsicherung der Windbranche. „Europa muss möglichst rasch zu stabilen Rahmenbedingungen zurückkehren“, fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und hofft auf starken Rückenwind der österreichischen Regierung für die erneuerbaren Energien auch in Europa. Read More

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